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COVID-19 in Tansania2020-07-04T00:00:58+02:00

CORONA HILFE
für unsere Partnerstadt Dar es Salaam

Liebe Freundinnen und Freunde der weltweiten Gesundheit,

wir bekommen dringende Bitten um Unterstützung aus unserer Partnerstadt Dar es Salaam. Dort ist Corona inzwischen angekommen und die Menschenhaben Angst, denn Dar es Salaam ist der Hotspot Tansanias. Viele haben dort nicht die Mittel, um zusätzlich benötigte Dinge, wie zum Beispiel Desinfektions­mittel und Schutzkleidung zu kaufen. Insbesondere arme Menschen sind in Not.

Worum geht es im Moment?

In Dar es Salaam kann keine Ausgangssperre durch­geführt werden, denn über 70% der Bevölkerung arbeiten im informellen Sektor und sind auf die täglichen Einnahmen angewiesen, um ihre Familie mit Essen zu versorgen. Durch die beengten Lebens­verhältnisse ist Abstand halten nicht möglich. Besonders eng wird es auf den Märkten und beim öffentlichen Nahverkehr. (Beide bieten die meisten Erwerbsmöglichkeiten)

Regelmäßiges Händewaschen und Masken, sowie gute Informationen sind jetzt die zentralen Maßnahmen, um in diesen Stadtteilen die Verbreitung des Virus zu begrenzen. Drei Partner haben sich an uns gewandt mit der Bitte um Unterstützung.

Das Kigamboni Community Center und der Dachverband der Tansanischen Jugendorganisationen wollen mit Freiwilligen von Haus zu Haus gehen, um in armen Stadteilen Informationsarbeit zu leisten. Das Ladies Joint Forum will die Menschen in Vingunguti aufklären und dabei insbesondere die Frauen ansprechen. Dafür brauchen die Freiwilligen Schutzbekleidung.

Damit es nicht bei der Information bleibt, braucht es Handwasch-Stationen – fließendes Wasser zum Händewaschen gibt es kaum – und Masken, die für Menschen in diesen Stadtteilen erschwinglich sind.

Andere Gruppen sollen Wassertanks zum Händewaschen herstellen. So regt man einerseits die einheimische Wirtschaft an und gibt Menschen ein Einkommen. Diese produzieren vor Ort und damit etwas billiger. Eine Subventionierung durch Spenden, würde es möglich machen, die Masken dann zu einem erschwinglichen Preis in diesen Stadtteilen anzubieten. Genau für diese Ko-Finanzierung brauchen wir Spenden.

Die tansanische Regierung tut, was sie kann. Sie hat das Amana Krankenhaus als Zentrale für Corona-Patienten definiert, Versamm­lungen verboten, Schulen geschlossen… aber auch in diesen Krankenhäusern fehlt es an der grundlegenden Ausstattung.

Darüber hinaus gibt es ein wichtiges weiteres Problem:
Wenn die Menschen krank sind, nehmen sie nicht als Erstes einen vollen Bus, um in einen anderen Teil der 5 Millionen Metropole zu fahren. Nein, sie gehen zu dem Gesundheitszentrum oder dem Krankenhaus vor Ort, wie besispielsweise dem Rugambwa Hospital. Die Ärzte und Krankenschwestern betreuen die Patienten, bis sie verlegt werden, was bis zu drei Tage dauern kann. Aber in den Gesundheitsstationen gibt es kaum Schutzkleidung und keine FFP2 Schutzmasken, wie das CSSC täglich zu spüren bekommt.. Wenn sich das nicht sehr schnell ändert, dann besteht die Gefahr, dass die medizinische Grundversorgung der Bevölkerung in
Dar es Salaam zusammenbricht. Bei der Feuerwehr ist es ebenso kritisch.

In diesen Bereichen bitten Partner um Geld für Infektionsschutz, um Schutzkleidung, Desinfektionsmittel und Masken.

Angesichts der besonderen Situation und der Dringlichkeit ist es im Moment wichtig den Menschen in Dar es Salaam kurzfristig zu helfen, bevor es zu einer größeren Verbreitung der Krankheit kommt. Noch können die benötigten Dinge auf dem lokalen Markt gekauft werden.

Diese Soforthilfe ist jetzt nötig und wir können sicherstellen, dass sie schnell und direkt bei der Bevölkerung ankommt, denn wir arbeiten schon lange mit unseren Partnern zusammen.

Daher möchten wir Sie bitten, uns zu unterstützen und für das Gesund­heits­personal und die Benachteiligten in Dar es Salaam zu spenden. Denn:

„Solidarität ist die Zärtlichkeit zwischen den Völkern.“

ASANTE SANA FÜR IHRE SPENDE*!

Freundeskreis Hamburg-Dar es Salaam e.V.
IBAN: DE84 8306 5408 0004 8587 19
BIC: GENO DEF1 SLR
STICHWORT: „Corona Hilfe Dar“

* Laut Beschluss des Bundesfinanzministerium vom 09. April 2020 können Spenden zur Corona Hilfe in unbegrenzter Höhe, durch den Nachweis der Bar­ein­zahlung oder den Kontoauszug (auch PC) von der Steuer abgesetzt werden.

Haben Sie weitere Fragen?

Inken Bruns
Kooperationsstelle
Hamburg – Dar es Salaam
bruns@diakonie-hamburg.de

Telefon 040 30620-429
Fax 040 30620-340

Rufen Sie mich gerne an!

Asante Sana für die Nutzung der großartigen Bilder! © IMANI NSAMILA

Auch er freut sich über eine Spende oder Zusammenarbeit!

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für unsere FreundInnen aus Tansania in Hamburg und anderswo

Dear Friends we put together some links for you to find current information about Corona in English.

Current news about the situation and regulations in Hamburg from the City:
www.hamburg.com

Information about the laborlaws under Corona:
www.bmas.de

If you are selfemployed there will be funds to take care of you, that you can apply for, from the end of March – Please turn to someone from the Partnership who can help you with that.

And a good worldwide site about the numbers regarding Corona.
Especially  interesting: it is  very much up to date and you can sort  the countries according to each topic
https://www.worldometers.info/coronavirus/

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Zum Song (Danke Martina Shimkat)

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