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Im Rahmen: 10 Jahre Städtepartnerschaft Hamburg – Dar es Salaam


Sing it Loud – Luthers Erben in Tansania

Dokumentarfilm, Tansania 2017,
Regie: Julia Irene Peters / Jutta Feit, 95 Min., engl. / Swahili OF, deutsche Untertitel


Der Musikfilm nimmt uns mit auf eine emotionale Reise und erzählt von Musik, Glauben und Lebensfreude. Ein mitreißendes, visuelles und akustisches Fest, mit beeindruckenden Bildern der tansanischen Landschaft, berührenden Familiengeschichten und überraschenden Einblicken in das tansanische Leben.

Jedes Jahr nehmen über 1.500 Chöre in Tansania an einem großen Gesangswettbewerb teil, den die evangelisch lutherische Kirche seit über 60 Jahre veranstaltet.

Der Film porträtiert sechs Sängerinnen und Sänger, die verschiedenen Chören angehören. Besonders  Jugendliche interessieren sich für das Singen, für sie sind die regelmäßigen Chortreffen ein unterhaltsamer Freizeitspaß.

Gedreht wurde der Film in Arusha und Umgebung, einem Hauptsiedlungsgebiet der Massai.

Große Teile des heutigen Tansanias waren ab 1891 als „Deutsch-Ostafrika“ Kolonie des Deutschen Reiches. Nach dem verlorenen 1. Weltkrieg wurde das Gebiet Großbritannien zugeteilt und in Tanganjika umbenannt.

Die deutsche Kolonialzeit wird in einem Trickfilmteil beeindruckend auf den Punkt gebracht.

Deutsche Missionare erreichten um 1904 die Stadt Arusha, verbreiteten den christlichen Glauben und lehrten europäische Kirchenmusik. Es dauerte lange, bis sich eine eigene tansanische Kirchenmusik entwickelte mit traditionellen Instrumenten, neuen Texten und beschwingten Melodien, die zum rhythmischen Tanz einladen.

In Zusammenarbeit mit der Hauptkirche St. Petri.

Gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien


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